Yoga-Offenbach: Die Technik der Meditation, Lokation Offenbach und Ingelheim
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Hinweise zum Meditieren

Im allgemeinen lehrt uns das Lexikon: "Meditation ist ein religiöses Versenken, ein tiefes Nachdenken, eine sinnende Betrachtung. Der Begriff geht auf das lateinische Wort "meditatio" zurück, was soviel wie Nachsinnen oder Denken bedeutet."

Leider eine falsche Spur, zumindest für unsere Zwecke ! Über etwas nachdenken bedeutet, etwas von unterschiedlichen Gesichts-punkten aus zu betrachten, verschiedene Argumente einander gegenüber zu stellen und abzuwägen, mit bisherigen Erfahrungen zu vergleichen und Prognosen für die Zukunft anzustellen, die Angelegenheit also mit Hilfe unseres Verstandes auszuwerten. Und genau eben das ist mit Meditation nicht gemeint!

Sinn und Nutzen unseres Verstandes sind unbestritten, leider gibt es aber einige "Nebenwirkungen". Sagt er uns nicht stets - man nennt es Wissen, Erfahrungen oder Vorurteile - wie die Dinge zu sehen und zu bewerten sind, manchmal sogar bevor wir überhaupt richtig hingeschaut haben? Sind wir gegenüber einer solchen Informationsflut noch uns unserer selbst bewußt, oder wurden unsere wahren Ziele und Gefühle begraben unter all den Vorstellungen von Aufgaben, Verantwortungen und Rollen, die wir im Leben "erkannt" oder uns haben aufzwingen lassen ? Mit den Worten Patañjali´s: "... die Notwendigkeit, selbst geschaffene Hindernisse auf dem Weg zur reinen Schau zu entfernen .... Denken und Vorstellung müssen aufhören, um der reinen Schau Platz zu machen ..."

Sehen was wir sehen, und nicht sehen was wir über das Gesehene denken ! Das ist gemeint mit den Worten: Meditieren heißt die Dinge mit dem Herzen sehen.

Kennen Sie das, wenn Sie Ihre Gedanken einfach nicht mehr abschalten können,  von Ihrem Verstand fast pausenlos und auch noch im (Halb)Schlaf "bombadiert" werden mit all dem "... an das denken ... jenes beachten ... dieses berücksichtigen ... solches vermeiden ... nachher dort anrufen ... morgen dringen jemanden ansprechen ... etwas nicht nochmal vergessen dürfen ... ?

In einer solchen Situation brauchen Sie nicht noch mehr davon, sondern müssen gerade umgekehrt diesem Tohuwabohu entkommen, um wieder mehr Kontrolle über Ihre Verstandes-tätigkeit zurück zu gewinnen. Sie erreichen das, indem Sie Ihr Bewußtsein gewollt und ohne die "Absicht des darüber Denkens" auf eine angenehme Sache lenken, sie einfach "mit dem Herzen sehen". Je weniger Beachtung Sie dem innerlichen Tohuwabohu dabei schenken, desto schneller wird es zur Ruhe kommen; und Sie haben an Kontrolle zurückgewonnen und mehr zu sich selbst gefunden.

Die verbalisierte Form von <Bewußtsein>  ist <bewußt sein>, Sie sind das was Sie sich bewußt machen ! Denken Sie an Sorgen, Probleme, Zwänge, und Sie werden zu einer Ansammlung von Sorgen, Problemen und Zwängen werden. Also denken Sie lieber öfters mal an das, was Sie wirklich gerne wären !

So einfach das klingt und letztlich auch tatsächlich ist, erfordert es doch Übung und Geduld. Seien Sie also bitte nett zu sich selbst, tadeln Sie sich nicht, beobachten Sie einfach, und Sie werden von Mal zu Mal besser ! Und Sie werden beobachten, wie die einleitenden Atem- und Entspannungsübungen bereits im Vorfeld zahlreiche Blockaden auflösen und so eine ideale Vorbereitung darstellen. in diesem Sinne gibt es beim Meditieren zahlreiche Vorgehensweisen, ein Spaziergang in freier Natur kann eine hervorragende Meditation sein, das Beobachten der Natur oder der Mitmenschen während einer guten Tasse Kaffeee, auch ein Gespräch mit einem Freund oder einer Freundin.

Das Ziel einer Meditation kann sein:

- Unser Bewußtsein löst sich von chronischen oder durch gegenwärtige Anspannung bedingten Fixierungen, wir erfahren so eine Befreiung und Erleichterung.

- Unser Bewußtsein erweitert sich ein Stück und ermöglicht neue Wahrnehmungen, wir erfahren also eine andere Sichtweise der Dinge, eine Erkenntnis.

Unsere Online-Meditationen sind meist auf des erste Ziel ausgerichtete Bildbetrachtungen, gelegentlich auch verbunden mit Phantasiereisen als einer Möglichkeit, Träumen und Wünschen nachzugeben und die Schranken der Realtät einmal zu überschreiten. Erreichen Sie während einer Meditation einmal das zweite Ziel, dürfen Sie sie für dieses Mal ruhig beenden und Ihren Erfolg - eine neue Erkenntnis - genießen. Sie haben es dann wirklich verdient!
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