Yoga-Offenbach: Ist Yoga religiös oder esoterisch? Lokation Offenbach und Ingelheim
www.Yogkos.de YogKos         Yoga Yoga       Meditation Meditation       Entspannung Entspannung       HomeHome         www.India-Massage.de India-Massage
Yoga

Was ist, woher kommt Yoga?

Ist Yoga religiös oder esoterisch?

Ist Yoga gleich Fitness-Training?

Könnten auch Sie Yoga machen?

Literatur

Unterricht/Ausrüstung

Gastgeschenk

Ihre Position: www.yoga-offenbach.de /Yoga /Ist Yoga religiös oder esoterisch?

Yoga



Die Frage sollte anders gestellt werden, und um eine wirklich brauchbare Antwort zu geben, ist zuvor ein kurzer Blick auf die Wissenschaftsgeschichte des Westens erforderlich.

Für Aristoteles galt die Seele als immateriell und unsterblich, sie verlässt nach dem Tod den Körper und lebt weiter. Bekannte historische Persönlichkeiten gleicher Auffassung sind beispielsweise Pythagoras, Platon, Descartes und Leibniz. Der Überlieferung nach soll Pythagoras sogar geäußert haben, schon als trojanischer Krieger, Prophet, Bauer, Hure und Krämer auf Erden gewandelt zu sein und sogar einmal einen Mann von der Züchtigung seines Hundes abgehalten haben, weil er in dessen Bellen die Stimme eines verstorbenen Freundes erkannt hatte. Auch die beiden prominenten Amerikaner wie der Erfinder Thomas Edison und der Industrielle Henry Ford waren von der Wiedergeburt überzeugt.

Die Seele als eine immaterielle Bewußtseinseinheit lässt sich aber mit materiellen Mitteln nun einmal nicht erfassen oder gar direkt nachweisen und entzog sich daher den im Westen mehr und mehr aufkommenden wisssenschaftlichen Forschungsmethoden. Psychologie, ursprünglich die Wissenschaft der Seele, wurde so quasi zu einer "Wissenschaft ohne Seele", oder mit den Worten von Watson, Begründer des amerikanischen Behaviorismus (Lehre vom Verhalten): " ... dass hinter dem Verhalten Erlebnisse stehen, wird zwar nicht in Abrede gestellt; aber es wird behauptet, dass diese Erlebnisse kein möglicher Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern Privatsache sind".

In seinem Buch "Einführung in die Psychologie" zeigt Professor Hubert Rohracher, dass es durchaus auch gegenteilige Meinungen gab: "Einseitig sind all diese materialistischen Erklärungsversuche deshalb, weil sie eine Tatsache übersehen, die allerdings leicht übersehen werden kann, weil sie so banal ist, dass man sie nicht mehr bemerkt: die Tatsache, dass Körperliches und Psychisches von Grund aus verschieden sind. Keine Materie denkt oder will, sie empfindet nichts und hat kein Gedächtnis. Nicht das Gehirn des Lesers liest diese Zeilen und erfasst den Sinn der geschriebenen Worte, sondern der Leser als ganzer lebendiger Mensch; nicht seine Ganglienzellen sind überzeugt von der Richtigkeit dieser oder jener Ansicht, sondern er selbst ist es. Nirgends in der Materie gibt es Erscheinungen, wie wir sie in uns selbst als psychische Vorgänge, d.h. als bewußtes Erleben, feststellen. Das Psychische ist immateriell".

Oder C.G.Jung im Vorwort zu "Über die Psychologie des Unbewußten": "Die Eigenart des hier beschriebenen Weges rührt zu nicht geringem Teil von dem Umstand her, dass wir uns in einer aus dem wirklichen Leben stammenden und auf das wirkliche Leben wirkenden Psychologie nicht mehr auf einen intellektualistisch-wissenschaftlichen Standpunkt berufen können, sondern gebunden sind, auch dem Gefühlsstandpunkt Rechnung zu tragen, also mithin allem, was die Seele an Tatsächlichkeiten enthält. ... Ob wir wollen oder nicht: Das Moment der Weltanschauung drängt sich auf, weil die Seele nach einem Ausdruck verlangt, der ihr Ganzes umfasst."

Im Allgemeinen jedoch waren die wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden unaufhaltsam im Vormarsch, und die durch sie ermöglichten technischen und medizinischen Fortschritte und Errungenschaften können nicht genug anerkannt werden. Leider aber wurde im Vergleich dazu, weil wissenschaftlich nicht erfassbar, die geistig - spirituelle Natur des Menschen vernächlässigt. Bedenkt man, dass <glauben> streng genommen <nicht wissen> bedeutet, kann die moderne Bezeichnung Glaubenslehre für Religion, also die Lehre vom "Nicht-Wissen", schon fast als Beleidigung seitens der Wissenschaft aufgefasst werden. So gesehen wird die Ansicht nachvollziehbar, dass der Westen spirituell gesehen ein Entwicklungsland geworden ist. Und bedauerlicherweise nutzen immer wieder Scharlatane und Seelenfänger die natürliche Sehnsucht des Menschen nach geistiger und spiritueller Erfüllung und bringen das Gebiet zusätzlich in schlechten Ruf.

Ist Yoga also religiös ? Nein, Yoga ist keine Religion und weltan-schaulich vollkommen neutral ! Ist das eigentliche Ziel des Yoga, dem Menschen über körperliche Fitness hinaus sein wirkliches geistiges und spirituelles Potential zu erschließen ?  Ja ! Können Sie als Europäer, als Christ, als Moslem oder als mehr materialistisch orientierter Mensch erfolgreich Yoga betreiben ?  Ja !

"Eine der großen Stärken des Yoga ist die Prämisse, daß diese spirituelle Grundlage und Stütze bei jedermann die gleiche ist und dass viele Wege zu einer Entdeckung führen ... Weil die meisten Yoga-Schriften ursprünglich in Indien verfasst wurden, glauben viele Menschen allen Ernstes, sie müssten sich mehr oder weniger in einen Inder verwandeln, um Yoga praktizieren zu können ... das zu tun wäre ein Fehler." (Alice Christensen) Bitte lesen Sie dazu auch das Kapitel: "Könnten auch Sie Yoga machen ?"
Yoga

Veranstaltungen, Anmeldung, Angebote

Tipps,News
Kommunikation

Referenzen
Qualifikationen

Anfahrt

Links

Impressum

Sitemap

Seitenanfang